Junger Berufstätiger bespricht seine Finanzplanung mit einem unabhängigen Vermögensberater

Thomas Müller in Vancouver: Was Profisportler bei der Karriereplanung beachten sollten

Wirtschaft 4 Min. Lesezeit 20. März 2026

Thomas Müller rollt seit dem 20. März 2026 mit dem Artemis-II-Raketenwagen auf den Startplatz — nein, Entschuldigung: Es ist die Whitecaps-Saison, die wieder losgeht. Der 35-jährige Bayern-Legende absolviert seine zweite Spielzeit in Vancouver, nachdem der MLS-Klub seine Option für 2026 gezogen hat und ihm ein Jahresgehalt von rund 6 Millionen US-Dollar zahlt.

Doch Müllers Geschichte wirft eine Frage auf, die Millionen von Deutschen beschäftigt: Was passiert finanziell, wenn eine Karriere endet?

Thomas Müller: Abschied von Bayern, Neustart in Kanada

Nach 25 Jahren beim FC Bayern München — davon 17 als Profi in der Bundesliga — erhielt Müller im Sommer 2025 keinen neuen Vertrag. Der Münchner wechselte daraufhin zu den Vancouver Whitecaps. In 13 Spielen erzielte er neun Tore und vier Assists, führte den Klub in den MLS Cup und gewann den vierten kanadischen Meistertitel in Folge.

Vancouver übte die Option für 2026 aus. Müller, der Transfermarkt-Daten zufolge in der Spitze 17 Millionen Euro pro Jahr verdiente, ist jetzt Designated Player — und denkt an die Zeit nach dem Sport.

„Ich fühle mich noch zu gut, um aufzuhören", sagte er bei seiner Präsentation. Gleichzeitig ist bekannt, dass er langfristig eine Rolle beim FC Bayern anstrebt. Aber ein formeller Vertrag existiert noch nicht.

Thomas Müller in Zahlen: Karriere, Gehalt, Zukunft

Bevor es um Finanzplanung geht, lohnt ein Blick auf die Eckdaten. Thomas Müller absolvierte 25 Jahre beim FC Bayern — davon 17 als Lizenzspieler in der Bundesliga. Er gewann 10 Deutsche Meisterschaften, 6 DFB-Pokale und 2 Champions-League-Titel. 2014 wurde er Weltmeister.

Sein Jahresgehalt bei Bayern stieg seit 2015 von 1,9 Millionen auf zuletzt bis zu 17 Millionen Euro. Dazu kommen Werbeeinnahmen und Bonuszahlungen. Sein geschätztes Gesamtvermögen liegt laut Vermögenmagazin bei über 100 Millionen Euro.

Das klingt beruhigend — und ist es für Müller auch. Aber wie viele Profis aus der zweiten und dritten Bundesliga-Reihe können dasselbe sagen?

Das Dilemma der Profisportler: Viel verdient, wenig geplant

Profifußballer verdienen in ihrer aktiven Zeit überdurchschnittlich viel — aber ihre Karriere ist kurz. Durchschnittlich endet sie Mitte 30. Laut einer Studie der Spielergewerkschaft FIFPro stehen bis zu 45 % der Profis innerhalb von fünf Jahren nach dem Karriereende vor ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten.

Die Gründe sind vielfältig:

  • Hohe Ausgaben während der aktiven Zeit (Immobilien, Luxusgüter, Entourage)
  • Fehlende Rentenvorsorge: Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung sind bei Profis oft gering im Verhältnis zum Gesamteinkommen
  • Fehlinvestitionen: Immobilienprojekte, Start-up-Beteiligungen oder riskante Anlagen ohne professionelle Beratung
  • Steuernachzahlungen: Wer Einkommen in mehreren Ländern erzielt (wie Müller in Deutschland und Kanada), muss internationale Steueroptimierung aktiv managen

Thomas Müller ist finanziell gut aufgestellt — sein geschätztes Vermögen liegt laut Vermögenmagazin bei über 100 Millionen Euro. Aber er ist die Ausnahme, nicht die Regel.

Was Nicht-Profis von Müllers Karriere lernen können

Die Parallele zum Alltag ist direkter als gedacht. Jeder Arbeitnehmer steht irgendwann vor dem Ende seiner Erwerbsphase — sei es durch Rente, Krankheit oder Umstrukturierung. Die Fragen sind dieselben:

1. Wie sichere ich mein Vermögen gegen Inflation und Kapitalmarktrisiken? Die aktuelle geopolitische Lage (Iran-Krise, Handelskonflikte) hat gezeigt: Märkte können schnell einbrechen. Wer sein Geld ausschließlich auf dem Tagesgeldkonto parkt, verliert real an Kaufkraft.

2. Wann lohnt sich eine private Rentenversicherung vs. ETF-Sparplan? Die Antwort hängt von Steuerklasse, Anlagehorizont und persönlicher Risikotoleranz ab — und ist nicht pauschal zu beantworten.

3. Wie optimiere ich meine Steuerlast bei Einkommen aus verschiedenen Quellen? Für Selbstständige, Freiberufler oder Menschen mit Auslandseinkommen ist professionelle Steuerberatung keine Ausgabe, sondern eine Investition.

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Was Müller besser macht als die meisten: strukturiertes Planen

Nicht jeder Profisportler scheitert finanziell. Diejenigen, die ihr Vermögen langfristig erhalten, haben eines gemeinsam: Sie haben früh angefangen, Experten einzubinden.

Typische Erfolgsbausteine bei gut beratenen Sportlern:

Immobilien als Stabilitätsanker. Viele Profis investieren einen Teil ihres Vermögens in Immobilien — als Eigennutzung oder als Renditeobjekte. Der Vorteil: Immobilien korrelieren weniger stark mit Aktienmärkten und bieten einen inflationsgeschützten Wertspeicher.

Beteiligungen und unternehmerische Aktivitäten. Müller ist Botschafter verschiedener Marken und hat in Sportprojekte investiert. Diese Diversifizierung schützt vor dem Wegfall eines einzigen Einkommensstroms.

Testamentarische und erbrechtliche Vorsorge. Wer in mehreren Ländern Vermögen hält — wie Müller in Deutschland, Bayern und Kanada — braucht ein abgestimmtes Konzept für den Erbfall, um Doppelbesteuerung zu vermeiden.

Regelmäßige Überprüfung. Finanzmärkte, Steuergesetze und persönliche Lebensumstände ändern sich. Ein jährliches Gespräch mit dem Berater verhindert, dass eine gut aufgesetzte Strategie durch äußere Veränderungen obsolet wird.

Wann ein Vermögensberater wirklich hilft

Viele wenden sich erst an einen Fachmann, wenn ein Problem bereits entstanden ist. Dabei ist präventive Finanzplanung besonders effektiv — genau wie der Vorsorgecheck beim Arzt.

Ein unabhängiger Vermögensberater kann:

  • Einen vollständigen Überblick über Vermögen, Schulden und Versicherungsschutz erstellen
  • Eine individuelle Anlagestrategie entwickeln, die zu Lebensphase und Risikobereitschaft passt
  • Auf steuerliche Optimierungsmöglichkeiten hinweisen, die Durchschnittssparern oft unbekannt sind
  • Bei größeren Lebensveränderungen (Erbe, Immobilienkauf, Scheidung, Ruhestand) begleiten

Thomas Müller hat mit 35 Jahren die Weichen für seine Zukunft nach dem Fußball gestellt. Der richtige Zeitpunkt für eine professionelle Finanzplanung ist nicht kurz vor der Rente — er ist jetzt.

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Quellen: espn.com · transfermarkt.us · vermoegenmagazin.de · FIFPro

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