dm Gesundheitstrends 2026: Was Österreicher bei Drogerie-Produkten erwarten
Die Drogeriekette dm ist in Österreich längst mehr als ein Ort für Shampoo und Waschmittel. Immer stärker positioniert sich das Unternehmen als Begleiter für Gesundheit, Nachhaltigkeit und bewussten Konsum. Zum Start ins Geschäftsjahr 2026 werden zwei Schwerpunkte besonders deutlich: erstens der Ausbau zur erlebbaren Gesundheitsmarke und zweitens der konsequente Einsatz nachhaltiger Produkt- und Energielösungen. Für österreichische Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das: Die Drogerie wird zum ersten Anlaufpunkt für viele Alltagsfragen rund um Wohlbefinden und Prävention.
Vom Drogeriemarkt zum Gesundheitsbegleiter
Laut Unternehmensangaben arbeitet dm daran, „für die Menschen ein relevanter Gesundheitsbegleiter zu werden“. Das drückt sich in mehreren Strategien aus. Das Bio-Sortiment wächst kontinuierlich, Tenside aus recyceltem CO₂ kommen in Waschmitteln zum Einsatz, und Photovoltaik-Anlagen auf dm-Märkten sollen europaweit weiter ausgebaut werden. Ab 2026 deckt dm zudem rund 20 Prozent seines Strombedarfs über ein Power-Purchase-Agreement mit Offshore-Wind- und Solarenergie ab.
Was Kundinnen und Kunden aber vor allem interessiert: Welche Gesundheitstrends setzen sich 2026 im Drogerieregal durch? Drei Entwicklungen sind besonders relevant:
1. Prävention statt Kurieren
Die Nachfrage nach Produkten, die das Wohlbefinden aktiv unterstützen, wächst ungebrochen. Dazu zählen Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D, Magnesium, Omega-3-Fettsäuren oder Probiotika ebenso wie pflanzliche Präparate und functional foods. Viele Österreicher möchten ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen – ohne gleich zum Arzt rennen zu müssen. Dabei ist allerdings Fachberatung wichtig, denn nicht jedes Produkt passt zu jedem Lebensstil oder jeder Medikation.
2. Bio, Clean Beauty und Hautgesundheit
Hautpflege rückt stärker in den Fokus, nicht zuletzt wegen steigender UV-Belastung im Sommer. Der Artikel Sommersonnenwende am 21. Juni: Was Hautärzte zum UV-Schutz raten zeigt, wie wichtig professioneller Rat bei Sonnenschutz ist. dm reagiert mit erweiterten Clean-Beauty-Sortimenten, die auf parabenfreie, mikroplastikfreie und tierversuchsfreie Produkte setzen. Auch dermokosmetische Linien für empfindliche Haut werden stärker nachgefragt.
3. Nachhaltigkeit als Gesundheitsthema
Umwelt und Gesundheit gehören zusammen. Wer weniger Plastik verbraucht, Bio-Lebensmittel kauft und auf Schadstoffe verzichtet, schützt langfristig auch sich selbst. dm setzt hier auf Mehrweglösungen, recycelbare Verpackungen und klimaneutrale Lieferketten. Das ist für viele Kundinnen und Kunden längst kein Bonus mehr, sondern ein Kaufkriterium.
Was sagen Experten zu den dm-Trends?
Ernährungswissenschaftlerinnen und Apothekerinnen betonen, dass Drogeriemärkte eine wichtige Ergänzung zur ärztlichen Versorgung sein können – aber kein Ersatz. Besonders bei chronischen Beschwerden, Schwangerschaft oder der Einnahme dauerhafter Medikamente sollte die Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln individuell abgestimmt werden. Auch bei Hautproblemen wie Akne, Neurodermitis oder Sonnenschäden lohnt sich oft der Gang zum Dermatologen oder einer erfahrenen Kosmetikerin.
Die Hitzeperiode des Sommers 2026 macht das besonders deutlich. Wer sich bei steigenden Temperaturen gesund halten möchte, findet in Super El Niño 2026: Was Österreicher jetzt für ihre Gesundheit tun sollten wichtige Hinweise. Dazu passen auch Reisevorbereitung und der richtige Sonnenschutz – Themen, für die Drogerie-Produkte nur ein Baustein sind.
Digitalisierung und Kundenerlebnis bei dm
Neben dem Sortiment investiert dm auch in digitale Services. Die dm-App ermöglicht personalisierte Angebote, digitale Coupons und den Zugriff auf das Online-Sortiment. Der Onlineshop wird in Kundenbefragungen regelmäßig besser bewertet als der stationäre Einkauf. Für 2026 ist zu erwarten, dass dm die Verzahnung von stationärem und digitalem Geschäft weiter ausbaut – etwa durch Click-and-Collect, digitale Beratungsangebote oder erweiterte Produktinformationen via QR-Code.
Diese Entwicklung verändert auch die Rolle der Verbraucher. Wer gut informiert ist, kann gezielt nach Inhaltsstoffen, Herkunft und Zertifizierungen recherchieren. Gleichzeitig steigt die Verantwortung, Angebote kritisch zu hinterfragen. Nicht jedes als „gesund“ oder „nachhaltig“ beworbene Produkt hält was es verspricht. Hier helfen unabhängige Experten, Marketingversprechen von wirklich sinnvollen Lösungen zu unterscheiden.
Verbraucher zwischen Preis, Qualität und Beratung
Einer der Gründe für die Beliebtheit von dm ist das Verhältnis von Preis und Qualität. Eigenmarken wie dmBio, Balea, Alverde oder Dontodent bieten erschwingliche Alternativen zu Premium-Produkten. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach persönlicher Beratung. Gerade bei Gesundheitsfragen reicht das reine Produktangebot nicht immer aus. Viele Menschen suchen gezielt nach Experten, die ihnen helfen, aus dem riesigen Sortiment das Richtige auszuwählen.
Das betrifft auch den Bereich psychische Gesundheit. Stress, Schlafstörungen und Burn-out sind in Österreich weiter auf dem Vormarsch, wie der Beitrag Labour Day 2026: Österreichs Burnout-Krise – Was Ärzte raten aufzeigt. Auch hier spielt die Drogerie eine Rolle – etwa durch entspannende Badezusätze, Aromaöle oder Nahrungsergänzungsmittel. Langfristig helfen jedoch meist strukturierte Veränderungen im Alltag und professionelle Begleitung.
Expert-Tipp: Gesundheit bewusst und individuell gestalten
Wer die dm-Trends 2026 nutzen möchte, sollte drei Grundsätze beachten:
- Lesen Sie Inhaltsstoffe. Nicht jedes „natürliche“ Produkt ist automatisch besser. Achten Sie auf Zertifizierungen wie Bio-Siegel, Vegan-Label oder Mikroplastik-frei.
- Passen Sie Produkte an Ihre Bedürfnisse an. Was für eine trockene Haut sinnvoll ist, kann bei fettiger Haut oder Akne kontraproduktiv sein. Gleiches gilt für Nahrungsergänzungsmittel.
- Konsultieren Sie bei Unsicherheit einen Experten. Apotheker, Ernährungsberater, Dermatologen oder Psychotherapeuten können Ihnen helfen, aus dem breiten Angebot die passenden Lösungen zu finden.
Fazit
dm bleibt 2026 ein Trendbarometer für den österreichischen Alltag: Gesundheit, Nachhaltigkeit und bewusster Konsum verschmelzen miteinander. Das Unternehmen investiert stark in Bio, erneuerbare Energien und digitale Services. Für Verbraucher eröffnet das viele Möglichkeiten, den eigenen Lebensstil gesünder und umweltfreundlicher zu gestalten.
Wer jedoch individuelle Gesundheitsfragen hat, sollte nicht nur auf das Regal vertrauen. Auf Expert Zoom finden Sie Fachleute aus Medizin, Ernährung, Hautpflege und psychischer Gesundheit, die Ihnen gezielt weiterhelfen. Denn der beste Trend ist der, der wirklich zu Ihnen passt.

Claudia Gruber